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Die chirurgische Unfruchtbarmachung der Frau nennt man Sterilisation.
Bei der Sterilisation wird der natürliche Weg der Eizelle vom Eierstock in die Gebärmutter unterbunden. Bei einer Bauchspiegelung (Laparoskopie) werden beide Eileiter verschlossen. Dies geschieht entweder mit einer Kunststoff-Klammer oder durch Verschweißen mit Hitze (Thermokoagulation). Oft werden auch die Abschnitte der Eileiter durchtrennt, in denen die Befruchtung stattfindet. Der Eingriff wird meist unter Vollnarkose durchgeführt. Die Sterilisation kann zwar ambulant gemacht werden. Zur besseren Nachsorge wird aber zumeist ein kurzer Klinikaufenthalt empfohlen.
Die Sterilisation hat keinen Einfluss auf die Funktion der Eierstöcke und die Produktion von Sexualhormonen. Daher bleiben der Menstruationszyklus und die Libido erhalten.
Empfängnisverhütende Sicherheit der Sterilisation
Die Sterilisation ist eine sehr zuverlässige Methode der Empfängnisverhütung. Reife Eizellen können nicht mehr in die Gebärmutter gelangen.
Vorteile der Sterilisation
Für Frauen, die ihre Familienplanung abgeschlossen oder keinen Kinderwunsch haben, ist die Sterilisation eine sichere Methode der Empfängnisverhütung. Sie entbindet Frauen von der Sorge einer ungewollten Schwangerschaft.
Nachteil der Sterilisation
Bei der Sterilisation handelt es sich um einen operativen Eingriff. Zwar sind Komplikationen sehr selten, jedoch wird Ihr Arzt Sie über mögliche Risiken aufklären. Dazu gehört die Verletzung der Bauchfellbänder, die u.a. die Gebärmutter und die Eileiter mit Blut versorgen. Die Folge kann eine Unterversorgung der Eierstöcke sein, so dass die Hormonproduktion abnimmt und die Wechseljahre vorzeitig beginnen. Auch Blutungsunregelmäßigkeiten können auftreten.
Die Sterilisation lässt sich nur selten wieder rückgängig machen. Die Entscheidung für die Sterilisation muß daher gut durchdacht werden. Frauenärzte empfehlen, dass sich kinderlose Frauen keinesfalls vor dem 35. Lebensjahr sterilisieren lassen.
Manche Frauen leiden nach dem Eingriff psychisch unter ihrer Unfruchtbarkeit. Es ist daher wichtig, sich für die endgültige Entscheidung ausreichen Zeit zu lassen.
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