Verhütungscomputer

Es gibt Minicomputer in Größe eines Brillenetuis oder einer Zigarettenschachtel, die die Bestimmung der fruchtbaren Tage im Zyklus sicherer und bequemer machen sollen.

Die Geräte arbeiten alle nach ähnlichen Kriterien: Sie speichern die Daten des individuellen Menstruationszyklus elektronisch und berechnen aus den Angaben die fruchtbaren und unfruchtbaren Tage.

Temperaturcomputer

Temperaturcomputer zeichnen die Basaltemperatur auf und werten die Messungen aus. Ein Licht- oder Tonsignal markiert die fruchtbare und unfruchtbare Zeit. Die Geräte verschiedener Hersteller unterscheiden sich primär hinsichtlich der technischen Details, wie Speichergröße und Display.

Hormontests

"Hormoncomputer" erfassen mit Hilfe von Teststäbchen die Hormonwerte im ersten Morgenurin. Gemessen werden das weibliche Sexualhormon Östrogen und das Hypophysenhormon LH, das in der Zyklusmitte die Ovulation auslöst. Beide Hormone werden an den fruchtbaren Tagen in hoher Konzentration ausgeschieden.

Der Hormoncomputer wertet das Ergebnis der Urintests aus und zeigt mit farbigen Lichtern an, ob ein Schwangerschaftsrisiko besteht.

Der Hormoncomputer kann nur von Frauen mit einer Zykluslänge zwischen 23 und 35 Tagen angewendet werden. Für einige Frauen eignet sich der Computer nicht.

Hersteller geben die Zuverlässigkeit der Hormoncomputer mit 94 Prozent an.