|
Benannt nach dem Arzt-Ehepaar Billings beruht diese Methode auf der Beobachtung, dass sich der Schleimpfropf im Gebärmutterhals (Zervixschleim) während des Menstruationszyklus verändert.
 |
Zu Beginn und am Ende des Zyklus ist der Schleim spärlich, klebrig und undurchsichtig weiß oder gelblich. Er dichtet den Gebärmutterhals ab. Dieser Schleimpfropf lässt Spermien nicht passieren und ist außerdem ein Schutz vor Krankheitserregern. Eine Befruchtung ist unwahrscheinlich.
|
 |
Im Laufe der nächsten Tage wird der Schleim dünner und milchiger. Je näher der Eisprung (und damit die fruchtbaren Tage) rücken, desto durchsichtiger und wässriger wird der Schleim. Eine Befruchtung ist nicht ausgeschlossen.
|
 |
3 bis 4 Tage vor dem Eisprung nimmt die Schleimmenge erheblich zu. Der Schleim ist klar und glatt und lässt sich zwischen den Fingern zu Fäden ausziehen - er wird "spinnbar". Dies signalisiert, dass Sie fruchtbar sind.
|
 |
Innerhalb von 1 bis 2 Tagen nach der Ovulation dickt der Schleim wieder ein. Er wird wieder spärlich, dick, klebrig und undurchsichtig, manchmal auch krümelig. Folgende Regel wird angenommen: 4 Tage nachdem der Schleim wieder dick, klebrig und spärlich ist, ist eine Befruchtung sehr unwahrscheinlich.
|

Die Billingsmethode ist als alleiniges Verhütungsmittel sehr unzuverlässig. Kombiniert man die Schleimbeobachtung mit der Temperaturmethode, spricht man von der "Sympto-thermalen Methode". Diese ist wesentlich sicherer.
|
 |
 |









|