Wohlfühlen im Zyklus

Wie sich eine Frau während der Menstruation fühlt, ist sehr individuell. Viele haben keinerlei Beschwerden, andere haben stärkere Probleme.

Die häufigsten Probleme bei der Menstruation sind das prämenstruelle Syndrom und krampfartige Unterleibsschmerzen (Dysmenorrhö).

In vielen Fällen kann die Einnahme der Pille einen positiven Effekt haben, da sie die hormonalen Verhältnisse stabilisiert.

Sie selbst können einige Dinge tun, um sich wohler zu fühlen:

Vermeiden Sie während der Regel koffeinhaltige Getränke wie: Kaffee, Tee, Cola und Kakao.

Ernähren Sie sich gesund. Es gibt Erfahrungsberichte, dass Lebensmittel mit viel Magnesium und Vitamin E das Wohlbefinden an den Tagen unterstützen.

Meiden Sie Stress. Entspannen Sie sich.

Treiben Sie Sport, aber achten Sie darauf, sich nicht zu sehr anzustrengen.

Viele Frauen empfinden Wärme als angenehm. Versuchen Sie es mit einem Heizkissen oder einer Wärmflasche.


Blutungsstörungen

Blutungsstörungen können den Rhythmus (zu häufige oder zu seltene Blutungen), die Stärke (zu schwache oder zu starke Blutungen) oder die Dauer (zu kurze oder zu lange Blutungen) betreffen. Es sollte daher ein Regelkalender geführt werden, um die Art der Störung zu erkennen.

Blutungsunregelmäßigkeiten können verschiedene Ursachen haben, die immer im Einzelfall vom Arzt abgeklärt werden müssen.
Wenn organische Ursachen (wie z.B. Polypen oder Tumoren) ausgeschlossen sind, spricht man von funktionellen Blutungsstörungen (dysfunktionelle Blutungen). Als Ursache nimmt man vor allem eine funktionelle Störung des Regelsystems von Hypothalamus, Hypophyse und den Eierstöcken an. Die Störungen treten vor allem zu Beginn und zum Ende der Geschlechtsreife auf, wenn das Regelsystem noch nicht oder nicht mehr zuverlässig funktioniert.

Auch eine ungesunde Lebensweise kann zu Blutungsstörungen führen.
Bei Untergewicht (z.B. ausgelöst durch übertriebene Diäten) oder starken körperlichen Anstrengungen (z.B Leistungssport) kann die Blutung ganz ausbleiben. Stress führt häufig zu unregelmäßigen Blutungen.

Treten die Blutungsstörungen wiederholt auf, können sie ernsthafte Konsequenzen haben und bis zur Unfruchtbarkeit führen. Es kann eine Ausschabung der Gebärmutterschleimhaut (Kürettage) notwendig werden.







Zur Behandlung von Blutungsstörungen eignet sich das Intrauterin-System (IUS), eine innovative und sichere Verhütungsmethode. Das IUS ist ein T-förmiger Kunststoffkörper, der ein Hormon-Reservoir enthält. Das IUS wird in die Gebärmutterhöhle eingelegt und setzt dort bis zu 5 Jahre lang kontinuierlich geringe Mengen eines Gestagens frei.

Der besondere Vorteil des IUS ist, dass sich im Laufe der Anwendung die Gebärmutterschleimhaut immer weniger aufbaut. Je länger das Intrauterin-System liegt, desto schwächer, kürzer und weniger schmerzhaft werden die Monatsblutungen. Oft bleiben die Blutungen auch ganz aus.

Funktionelle Blutungsstörungen können auch mit der Pille behandelt werden. Die günstige Wirkung beruht auf der Stabilisierung der hormonalen Verhältnisse durch die gleichmäßige Hormonzufuhr.

Sowohl beim IUS, als auch bei der Pille nimmt die monatliche Blutungsmenge und -dauer ab. Daher wird gleichzeitig Eisenmangelzuständen vorgebeugt.