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Die Pubertät ist eine Zeit, in der sich der Hormonhaushalt umstellt. So kann es zu einem Ungleichgewicht zwischen weiblichen und männlichen Sexualhormonen kommen. Es gibt dabei auch eine genetische Disposition (Veranlagung) für Akne.
Speziell die
Androgene (männlichen Sexualhormone) sind dabei für die Entstehung von Akne verantwortlich, denn sie regen die Talgdrüsen der Haut zu einer Überproduktion an. Der Talg verstopft die Ausführungsgänge der Talgdrüsen und Haarfollikel. Dies geht einher mit einer verstärkten Verhornung (Ansammlungen von abgestorbenen Hautzellen). Der entstandene Pfropf aus Talg und Horn bietet ideale Bedingungen für die Ansiedlung von Bakterien. Es kommt zur Bildung von Mitessern (Komedonen) und Pusteln. Bei Entzündungen bilden sich in der Umgebung kleine, eiterhaltige Abszesse. Je tiefer die Entzündung ausgeprägt ist, desto eher kommt es zur Narbenbildung. Befallen sind vor allem das Gesicht und die talgdrüsenreichen Stellen auf Brust und Rücken.
Mädchen zwischen dem 16. und 19. Lebensjahr sind besonders häufig und stark betroffen.
Behandlung
Suchen Sie in jedem Fall einen Arzt auf, wenn Sie unter der kosmetischen Beeinträchtigung leiden und wenn sich entzündliche Mitesser und Pusteln bilden. Es gibt eine Reihe sehr effizienter Behandlungsmethoden. In jedem Fall sollten Sie die Behandlung durch Pflegemaßnahmen, die sogenannte "
Aknehygiene" , unterstützen.
Die Aknebehandlung richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung. In jedem Fall braucht eine Akne-Behandlung Zeit. Die Wirkung zeigt sich meist erst nach sechs bis acht Wochen. In den ersten ein bis zwei Wochen kann sich das Hautbild auch mit der richtigen Behandlung verschlechtern!
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Örtliche Behandlung (äußerliche Therapie) Bei leichteren Formen von Akne genügt oft schon eine Vitamin-A-Säure- haltige Creme. Benzylperoxid und Azelainsäure hemmen die Zellvermehrung in den Talgdrüsen und haben eine anti-bakterielle Wirkung. Diese Mittel werden allein gegeben, oder in Kombination mit einem antimykotisch (pilzhemmend) wirkenden Medikament.
Bei schwerer Akne kann der Arzt alternativ oder zusätzlich mit einem Antibiotikum behandeln. Eine fachkosmetische Hautreinigung kann die Abheilung der Akne beschleunigen.
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Einnahme von Medikamenten (systemische Behandlung) Zum einen können Antibiotika zur Einnahme verordnet werden. Auch Isotretinoin, ein Vitamin A-Säure Derivat, kann verschrieben werden. Gerade bei Isotretinoin sind eine Reihe von Nebenwirkungen möglich. Frauen im gebärfähigen Alter müssen vor Beginn einer Isotretinointherapie empfängnisverhütende Maßnahmen ergreifen, da die Substanz den Embryo schädigen kann. Die ursächliche Behandlung von Akne besteht darin, die Wirkung der männlichen Hormone (Androgene) einzuschränken. Gestagene mit anti-androgener Wirkung sind ein bewährtes Behandlungskonzept. Der besondere Vorteil besteht darin, dass Gestagene gleichzeitig empfängnisverhütend wirken. Die zusätzliche Einnahme eines Verhütungsmittels erübrigt sich daher.
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